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03.12.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Feuerpause im Handelskrieg

G-20-Gipfel endet mit Minimalkompromiss. Die kapitalistischen Hauptkonkurrenten USA und China nehmen sich Bedenkzeit

Jörg Kronauer

Die weitere Eskalation im Handelskrieg wird aufgeschoben: Darauf haben sich die Delegationen Chinas und der Vereinigten Staaten am Wochenende am Rande des G-20-Gipfels in Buenos Aires geeinigt. Demnach wird Washington nicht, wie bisher geplant, die Strafzölle auf Importe aus der Volksrepublik im Wertumfang von 200 Milliarden US-Dollar (177 Milliarden Euro) zum 1. Januar 2019 von zehn auf 25 Prozent erhöhen. Statt dessen soll bis zu drei Monate lang mit Beijing über eine Lösung des Konflikts verhandelt werden. Gesprochen werden soll laut Angaben aus dem Weißen Haus über »stukturelle Änderungen«, die unter anderem sogenannte nichttarifäre Handelshemmnisse, Technologietransfers und den Urheberrechtsschutz in der Volksrepublik betreffen. Scheitern die Gespräche, dann tritt die Zollerhöhung doch in Kraft. Die nächste Verhandlungsrunde ist für Mitte Dezember in Washington geplant. Beijing hat, um einen positiven Anreiz zu setzen, erklärt, es sei jederzeit bere...

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