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01.12.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Einzeln gegen die USA

Zu Lust und Risiken des Kapitalverkehrs

Lucas Zeise

Die Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der ökonomisch großen kapitalistischen Staaten wurden zur Lösung genau solcher Fälle erfunden, wie sie jetzt entstanden sind: Ökonomische Interessengegensätze und Konflikte, die die kapitalistische Weltunordnung bedrohen, sollen entschärft und ausgeglichen werden. Zugleich soll die jeweils von Washington vorgegebene Linie durchgesetzt werden. Bei den jährlichen G-7-Treffen sind die altkapitalistischen Länder unter sich: USA, Japan, Britannien, Frankreich, Deutschland, Italien und Kanada. Im Juni traf man sich in Kanada. Dort gab es großen diplomatischen Krach. Die Presse schrieb wie schon bei der Zusammenkunft ein Jahr zuvor in Italien, es seien alle gegen Trump gewesen. Bei diesen G-7-Treffen versammeln sich die mit den USA Verbündeten und die zugleich politisch und ökonomisch stark Abhängigen. Sie hatten versucht, Freihandel und freien Kapitalverkehr und den übrigen Neoliberalismus gegen Trumps »America ...

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