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30.11.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Neue Karte im Gaspoker

Israel, Italien, Griechenland und Zypern planen Pipeline durch das Mittelmeer. Aber wie realistisch ist das?

Knut Mellenthin

Israel sucht Partner für den Bau einer Superpipeline unter dem östlichen Mittelmeer. Mit einer Länge von 2.200 Kilometern und in einer Meerestiefe von bis zu 3.500 Metern verlaufend, soll sie alles bisher Existierende übertreffen. Wenn man nur die Überschriften und Einleitungen der aktuellen Berichte über das Wunderding liest, scheint alles schon fest abgemacht: Griechenland, Italien, Zypern und Israel haben sich angeblich vor einigen Tagen – Genaueres geben die Meldungen einstweilen nicht her – auf ein Abkommen über den Bau des seit mehreren Jahren diskutierten Projektes geeinigt, durch das ab 2025 Erdgas aus israelischen und zypriotischen Vorkommen strömen soll. Die Leitung soll von Zypern aus über Kreta oder an Kreta vorbei nach Griechenland und von dort aus zur Südostspitze Italiens bei Otranto führen. Die voraussichtlichen Kosten wurden anfangs mit vier bis fünf Milliarden US-Dollar angegeben, werden zur Zeit auf mehr als sieben Milliarden Dollar (6,...

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