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30.11.2018 / Ansichten / Seite 8

Dominanz der Krisen

Jörg Kronauer

Das Wichtigste sind mal wieder die Nebensachen. Ursprünglich hat die Regierung Argentiniens, die zur Zeit den G-20-Vorsitz führt, für den heute in Buenos Aires beginnenden G-20-Gipfel Debatten zu drei Schwerpunktthemen vorbereitet: zu der Frage, welche Konsequenzen die nächste Welle der Automatisierung für die Arbeiter in den Fabriken der Welt bringt, wie man die Infrastruktur finanziert, die vor allem ärmere Länder für ihre Entwicklung brauchen, und wie die lebensnotwendige Nahrung für die ungebrochen wachsende Weltbevölkerung sichergestellt werden soll. Wichtige Themen, sollte man meinen. Und doch spielen sie in der öffentlichen Wahrnehmung keine Rolle: Der Gipfel wird komplett von Krisendiplomatie dominiert.

Da wäre zum einen die neue Eskalation im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine. Angela Merkel ...

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