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20.01.2003 / Titel / Seite 1

Friedensbewegung in USA so stark wie nie

Hunderttausende protestierten am Wochenende gegen geplanten Angriff auf Irak

Monika Krause, Washington

Während die amerikanische Regierung unter Präsident George W. Bush ihr Truppenaufgebot in der Golfregion weiter verstärkt, formiert sich in den USA eine Friedensbewegung, wie sie das Land seit den Zeiten des Vietnamkrieges nicht gesehen hat: Am Samstag protestierten Hunderttausende in Washington D.C. und anderen amerikanischen Städten gegen den drohenden US-Angriff auf Irak. Darüber hinaus protestierten Kriegsgegner weltweit gegen Bushs Feldzugspläne.

Mit Bannern wie »Stoppt den Krieg« und »Kein Blut für Öl« sowie »Unterstützt unsere Truppen – laßt sie zu Hause« versammelten sich die Demonstranten in Washington vor dem Kongreßgebäude. Unter den Rednern befanden sich der Bürgerrechtler Jesse Jackson, der demokratische Abgeordnete im Repräsentantenhaus, John Conyers, der ehemalige Justizminister Ramsey Clark und die Filmschauspielerin Jessica Lang.

Die Organisatoren der Kundgebung schätzten die Zahl der Demonstranten in Washington auf 500000. Das wär...



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