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28.11.2018 / Ausland / Seite 7

Netanjahu gewinnt Freunde

Israel will seine Beziehungen zu den arabischen Staaten »normalisieren«

Knut Mellenthin

Mit dem vorher nicht angekündigten Besuch von Idriss Déby Itno am Sonntag hat Israel einen weiteren diplomatischen Erfolg verbucht. Der Präsident des Tschad regiert sein Land seit 28 Jahren mit totalitären Mitteln. Die Opposition bezeichnet Déby als Tyrannen und wirft ihm neben gewohnheitsmäßigem Wahlbetrug auch weitverbreitete Menschenrechtsverletzungen vor. Der mehrheitlich muslimische Staat in Zentralafrika hat seine Beziehungen zu Israel 1972 abgebrochen.

Am Sonntag kündigte Déby bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Premierminister Benjamin Netanjahu eine »neue Ära der Zusammenarbeit mit der Perspektive einer Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen« an. Er sei »stolz«, in Israel zu sein, das ein »wichtiges Land« sei und ebenso wie der Tschad »gegen den Terrorismus« kämpfe. Die Nachrichtenagentur Reuters zitierte am Sonntag nicht namentlich bezeichnete »tschadische Sicherheitsquellen« mit der Behauptung, Israel habe dem Land zu einem frühere...

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