Der Schwarze Kanal
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24.11.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

Ringen um Frieden

Saudi-Arabien und seine Partner zeigen wenig Interesse, den Krieg im Jemen zu beenden. Schwierige Vermittlung der Vereinten Nationen

Wiebke Diehl

Am Mittwoch ist der UN-Sondergesandte für den Jemen, Martin Griffith, zur Sondierung der Konditionen für Friedensgespräche in dem Land an der Südspitze der Arabischen Halbinsel eingetroffen. Seit März 2015 führt ein von Saudi-Arabien angeführtes Militärbündnis im Jemen Krieg gegen die Ansarollah – deren Kämpfer im Westen meist »Huthis« genannt werden – und für die international anerkannte, im Land aber kaum verankerte und seit 2014 nicht mehr legitimierte jemenitische Regierung von Abed Rabbo Mansur Hadi. Und es geht Riad darum, den eigenen Einfluss zu konsolidieren.

Am Montag hatten zunächst die Ansarollah und dann auch die Regierung Hadi ihre Bereitschaft zu einem Waffenstillstand und Gesprächen signalisiert. Schon kurz nach Inkrafttreten war die Feuerpause jedoch durch neuerliche saudische Angriffe auf die umkämpfte und strategisch bedeutende Hafenstadt Hodeida gebrochen worden. Die Lage in Hodeida soll ebenfalls Gegenstand der aktuellen, von Griffith ...

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