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26.11.2018 / Ausland / Seite 6

Handel und Umsturz

Spaniens Regierungschef Sánchez vertieft bei Besuch in Kuba wirtschaftliche Kooperation – und setzt weiterhin auf politische Einmischung

Volker Hermsdorf

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat am Freitag (Ortszeit) einen zweitägigen Staatsbesuch in Kuba beendet, den er selbst als »notwendig und historisch« bezeichnete. Mit dem Vorsitzenden der sozialdemokratischen PSOE war seit 32 Jahren zum ersten Mal wieder ein Regierungschef aus Madrid nach Havanna gereist. Er habe »das Eis gebrochen« und einen »anormalen Zustand beendet«, sagte Sánchez auf einer Pressekonferenz zum Abschluss seiner Visite.

Der Besuch könne sich möglicherweise als »eine der wichtigsten Reisen während seiner Amtszeit« herausstellen, kommentierte die regierungsnahe Tageszeitung El País am Donnerstag. Kubanische Medien bewerteten das Ergebnis indes zurückhaltender. Die Beziehungen zwischen Kuba und Spanien bewiesen, »dass es möglich ist, zivilisiert zusammenzuleben und zusammenzuarbeiten, um gemeinsame Herausforderungen zu bewältigen«, stellte das Zentralorgan der Kommunistischen Partei Kubas, Granma, am Freitag nüchtern fest.

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