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15.11.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

ASEAN gegen Handelskrieg

Beim Gipfeltreffen in Singapur überwiegt Sorge wegen des USA-China-Konflikts. Staatenbund will Kooperation verstärken

Jörg Kronauer

Der Handelskrieg der Vereinigten Staaten von Amerika gegen China hat am Dienstag und am Mittwoch den ASEAN-Gipfel in Singapur überschattet. Die zehn Mitglieder des südostasiatischen Staatenbundes drohen in Mitleidenschaft gezogen werden, sollten die USA und die Volksrepublik wirtschaftliche Einbußen verzeichnen: ASEAN (Association of Southeast Asian Nations) wickelt allein mit China, seinem größten Handelspartner, gut 17 Prozent seines gesamten Außenhandels ab, zweitgrößter Handelspartner sind die USA. »Manchmal müssen sogar unschuldige Länder den Preis bezahlen, wenn es Strafmaßnahmen gibt«, beschwerte sich Malaysias Premierminister Mahathir Mohamad in Singapur auch mit Blick auf die Handelsverluste, die den südostasiatischen Ländern jetzt wegen des US-China-Konflikts drohen: »Diese Art, wirtschaftlichen Druck zu nutzen, um Menschen einzuschüchtern, ist sehr schlecht.« Handel dürfe nicht als »Waffe« benutzt werden, »um Herrschaft auszuüben«, sagte der 93...

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