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13.11.2018 / Feuilleton / Seite 11

Das politische Konzentrat

100 Jahre Novemberrevolution (6/10): Die Reorganisation der bürgerlichen Parteien

Leo Schwarz

Selten wird beachtet, dass die Revolution auch eine strategische, für die Epoche bis 1945 grundlegende Reorganisation des bürgerlichen Parteiensystems in Deutschland erzwang. Am Ende der Wilhelminischen Ära hatte es – abgesehen von einer Vielzahl kleinerer oder nur regional aktiver Organisationen – vier bedeutende Parteien der besitzenden Klassen gegeben: die Nationalliberale Partei, die Deutschkonservative Partei, das Zentrum und die Fortschrittliche Volkspartei. Jede einzelne durchlief 1918/19 eine mehrmonatige Phase mindestens programmatischer und manchmal auch organisatorischer Neukonstituierung. Das vorrangige Ziel dabei war die Sicherung einer halbwegs stabilen Massenbasis, die diesen Parteien ermöglichen sollte, unter »demokratischen« Bedingungen erfolgreich mit den Parteien der Arbeiterbewegung zu konkurrieren. Die zunächst vielfach erwogene Gründung einer vereinigten bürgerlichen Kartellpartei wurde auch aus diesem Grund vor allem vom liberalen ...

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