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05.11.2018 / Inland / Seite 4

Braune Störversuche

Extrem Rechte planen in mehreren Städten Aufmärsche am 9. November. Gegendemonstrationen von Nazigegnern angekündigt

Markus Bernhardt

In diesen Tagen wird nicht nur an die Novemberrevolution vor 100 Jahren erinnert. An diesem Freitag jährt sich die sogenannte Reichspogromnacht zum 80. Mal. Wie in den Jahren zuvor dürfte es auch an diesem 9. November im Rahmen offizieller Gedenkveranstaltungen mancherorts Unstimmigkeiten darüber geben, wie mit Mandatsträgern und Funktionären der AfD umgegangen werden soll, die sich – aus welchen Gründen auch immer – an diesen Veranstaltungen beteiligen wollen. Denn während neofaschistische Splitterparteien wie die NPD, »Die Rechte« und »Der III. Weg« keinen Hehl aus ihrem Antisemitismus machen, gibt die völkisch-nationalistische AfD ein diffuseres Bild ab.

Um an den damaligen staatlich organisierten Terrorakt zu erinnern, sollen am Freitag im gesamten Bundesgebiet verschiedene Mahnwachen und Kundgebungen durchgeführt werden. In Dortmund, wo Ende September knapp 100 Neofaschisten unter den Augen der Polizei die Parole »Wer Deutschland liebt, ist Antisemit...

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