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02.11.2018 / Inland / Seite 8

Nicht zimperlich

Merkel in der Ukraine

Alexander S. Neu

Während die NATO seit letzter Woche im Norden Europas mit einem riesigen Manöver Russland provoziert und allein die Bundeswehr etwa ein Fünftel der beteiligten Soldaten stellt, reist Angela Merkel, die Bundeskanzlerin auf Abruf, in die Ukraine. Innerhalb weniger Tage also die nächste außenpolitische Aktion Berlins, die in Moskau mit begründeter Skepsis betrachtet werden dürfte. In der Ukraine trifft Merkel Petro Poroschenko, einen Präsidenten auf Abruf. Mit ihrem Besuch in Kiew verfolgt die Kanzlerin das Ziel, den Einfluss der deutschen Politik und die Interessen deutschen Kapitals in der seit 2014 prowestlich gewendeten Ukraine zu sichern. Das »Engagement« der Bundesregierung unter Merkel beim damals von außen geförderten Regimewechsel soll nicht umsonst gewesen sein. Allerdings spielt die deutsch dominierte EU im Land am Dnjepr nur die zweite Geige. Denn ohne Zustimmung der US-Vertreter in Kiew geht nichts in der ukrainischen Innen- wie...

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