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26.10.2018 / Ausland / Seite 7

3.000 Kilometer nordwärts

Flüchtlinge aus Zentralamerika setzen Marsch durch Mexiko fort. US-Administration hetzt mit Verschwörungstheorien

André Scheer

In Mexiko haben Tausende Menschen aus Honduras und anderen Ländern Zentralamerikas ihren Marsch nach Norden fortgesetzt. Am Mittwoch zogen sie einem Bericht der Nachrichtenagentur AFP zufolge zwölf Stunden lang vom südmexikanischen Huixtla aus in das 60 Kilometer entfernte Mapastepec – bis zur Grenze der USA liegen noch 3.000 Kilometer vor ihnen. Die meisten Menschen gingen zu Fuß, einige wurden von Autos mitgenommen. Die Vereinten Nationen sprechen von rund 7.000 Menschen, die sich der Karawane angeschlossen haben. Die mexikanischen Behörden gaben ihre Zahl dagegen am Mittwoch mit 3.630 deutlich niedriger an. Rund 1.700 hätten in Mexiko Asyl beantragt. Die meisten wollen jedoch nicht aufgeben. »Sie laufen so lange, wie sie können«, sagte einer der Teilnehmer, Brian Colindres, am Mittwoch dem US-Sender Fox News. Ebenso wie andere regierungsnahe Medien in den USA macht der Kanal die oppositionellen Demokraten für die »Invasion illegaler Migranten« verantwo...

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