Gegründet 1947 Mittwoch, 20. März 2019, Nr. 67
Die junge Welt wird von 2173 GenossInnen herausgegeben
23.10.2018 / Ausland / Seite 6

Pfefferspray gegen Flüchtlinge

In Mittelamerika ziehen Tausende Menschen nach Norden. Mexiko und USA machen Grenzen dicht

Volker Hermsdorf

Tausende Menschen aus Honduras, El Salvador und anderen Ländern Mittelamerikas haben zu Wochenbeginn in Mexiko ihren Marsch in Richtung USA fortgesetzt – trotz Drohungen aus Washington. Örtlichen Medien zufolge besteht die Karawane mittlerweile aus rund 7.500 Personen. Sie haben sich zur eigenen Sicherheit in kleinere Gruppen aufgeteilt, um so an den Kontrollen vorbeischleichen zu können. Wie die mexikanische Tageszeitung La Jornada am Montag berichtete, hat sich in Guatemala derweil ein zweiter Flüchtlingszug mit fast 1.000 Teilnehmern in Richtung Mexiko in Bewegung gesetzt.

Die Migranten fliehen vor Armut und hoher Kriminalität. Honduras, Guatemala und El Salvador gehören zu den ärmsten und gewalttätigsten Regionen auf dem amerikanischen Kontinent. »Honduras hat sich nach dem von den USA unterstützten Militärputsch gegen den gewählten Präsidenten Manuel Zelaya im Jahr 2009 in eine Hölle verwandelt«, kommentierte der argentinische Journalist Carlos Aznár...

Artikel-Länge: 3939 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €