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23.10.2018 / Ausland / Seite 2

»Das gibt mir als Parlamentarierin Kraft«

Eigene Vertretung: In Brüssel gründet sich selbstorganisierte Flüchtlings- und Migrantenvertretung. Ein Gespräch mit Cornelia Ernst

Anna Kalnowa

Am vergangenen Mittwoch und Donnerstag fand im Europaparlament auf Initiative der Konföderalen Fraktion der Vereinten Europäischen Linken/Nordischen Grünen Linken, GUE/ NGL, das »Erste Geflüchteten- und Migrantenparlament« mit mehr als 100 Teilnehmern statt. Wie ist es dazu gekommen?

Vor etwa einem Jahr besuchte uns die Gruppe »Lampedusa in Hamburg« in Brüssel. Die Geflüchteten informierten unsere Fraktion über ihre Lage. Einer der Geflüchteten sagte, dass es an der Zeit sei, eine eigene Vertretung auf europäischer Ebene zu schaffen. Davon war die GUE/NGL absolut begeistert und beim Lunch entstand dann die Idee eines Flüchtlingsparlamentes. Nach der Fraktionssitzung kam unsere Finanzverantwortliche zu mir und meinte: »Conny, wenn du Geld dafür brauchst, das kriegen wir hin.« Da ja Finanzverantwortliche eher immer knickrig sind, warteten wir nicht lange und planten das Projekt für den Herbst 2018.

Wie organisiert man so ein Parlament?

Anders als Konferenze...

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