18.10.2018 / Ausland / Seite 7

Pufferzone nicht geräumt

Syrien: Kampfverbände weigern sich, Idlib zu verlassen. Grenzöffnungen im Süden des Landes

Karin Leukefeld

Ab dem 15. Oktober sollte in der nordwestsyrischen Provinz Idlib eine Pufferzone eingerichtet werden – bislang ist das noch nicht geschehen. Die Kampfverbände weigern sich, den bis zu 20 Kilometer breiten Streifen entlang den Grenzen von Idlib zur Türkei und zu den syrischen Provinzen Latakia, Homs, Hama und Aleppo zu verlassen. Russland und die Türkei hatten die Pufferzone während der Friedensverhandlungen im sogenannten Astana-Prozess vereinbart.

Der syrische Außenminister Walid Muallem hatte wiederholt erklärt, dass die Provinz Idlib wieder unter Regierungskontrolle kommen werde, sobald die Kampfverbände ihre Waffen niedergelegt hätten oder vertrieben seien. Das solle am besten durch Verhandlungen erreicht werden, deswegen werde die vereinbarte Pufferzone begrüßt. Würden die Kämpfer nicht einlenken, bliebe nur die militärische Option.

Am vergangenen Wochenende hatten türkische Medien berichtet, dass schwere Waffen wie Raketenabschussrampen, Mittelstrec...

Artikel-Länge: 3634 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe