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18.10.2018 / Titel / Seite 1

Arbeit und Elend

Schattenbericht: Erwerbsarmut hat sich im letzten Jahrzehnt verdoppelt. Hälfte der Haushalte in Ballungszentren hat Anspruch auf Sozialwohnung

Susanne Knütter

Armut stört, sagt Erika Biehn aus eigener Erfahrung. Als Alleinerziehende habe sie die Hürden und Anforderungen erlebt, die Menschen in Armut tagtäglich durchleben. Sie vertrat am Mittwoch in Berlin bei der Vorstellung des nunmehr dritten »Schattenberichts« der Nationalen Armutskonferenz (NAK) die Perspektive der Betroffenen.

Die NAK ist ein Bündnis von Organisationen, die sich für eine aktive Politik der Armutsbekämpfung einsetzen. Dazu gehören unter anderen der DGB, der Paritätische Gesamtverband, die Diakonie und die BAG Wohnungslosenhilfe.

Der Schattenbericht will Licht ins Dunkel bringen und beleuchtet alle Aspekte der Armut: Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit, Kinder- und Frauenarmut, Erwerbs- und Erwerbslosen­armut, Armut im Alter – aber auch indirekte Folgen, etwa für die Gesundheit von Hartz-IV-Beziehern und Asylbewerbern.

Obwohl, so der NAK-Bericht, die Wirtschaft »brummt«, seien 16,2 Prozent der Bevölkerung arm. Zwar gehe die Erwerbslosig...

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