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17.10.2018 / Inland / Seite 5

Vorausschauende Planung gefordert

Studie belegt Vereinbarkeit von Naturschutz und Ökostromerzeugung

Wolfgang Pomrehn

Die vollständige Versorgung mit Ökostrom ist möglich, ohne dass Belange des Naturschutzes darunter zu sehr leiden müssten. Das ist das Ergebnis einer Studie, die der World Wide Fund vor Nature (WWF) am Dienstag in Berlin vorstellte. Das Öko-Institut in Freiburg sowie die Beratungsunternehmen Prognos und Bosch & Partner haben im Auftrag der Umweltschützer den Flächenverbrauch für Wind-, Solar- und Biogasanlagen mit Informationen über Schutz- und schützenwerte Gebiete in den betroffenen Landkreisen abgeglichen. Heraus kam, dass für den vollständigen Umstieg auf Sonne, Wind und Co. bis 2050 maximal 2,5 Prozent der Landesfläche benötigt werden. Wird der Solarenergie höhere Priorität eingeräumt und diese verstärkt auf die Hausdächer in den Städten und Industriegebieten gebracht, würden auch maximal zwei Prozent reichen.

Dabei wurde von folgendem Szenario ausgegangen: Bis 2035 wird das letzte Kohlekraftwerk stillgelegt. Rund 40 Prozent der Braunkohle- und e...

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