13.10.2018 / Ausland / Seite 7

Aber wohin und wer?

Syrien: Abkommen zu Pufferzone in Idlib weitgehend eingehalten. Einige Kampfverbände bauen aber Stützpunkte aus

Karin Leukefeld

Nach Angaben Ankaras und Moskaus wird die Vereinbarung über eine Pufferzone zwischen Kampfverbänden in Idlib und der syrischen Armee weitgehend eingehalten. Bis zum 15. Oktober sollen laut dem türkisch-russischen Abkommen die Kämpfer ihre schweren Waffen von dort abziehen. Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte am Donnerstag, der Abzug könne ein, zwei Tage länger dauern. Aus russischer Sicht sei das kein Problem, solange er vollzogen werde.

Türkische Medien bestätigten bereits vor einer Woche, dass Raketenabschussrampen, Mittelstreckenraketen, Raketenwerfer, Mörser und andere schwere Geräte zurückgezogen worden seien. Unklar ist allerdings, wohin das Kriegsgerät abtransportiert worden sei und wer es kontrolliere.

Die türkische Armee ist am vergangenen Wochenende selber mit Panzern und schweren Fahrzeugen in die Provinz Idlib vorgerückt, angeblich um die Pufferzone abzusichern. Das Parlament hatte am Dienstag eine Anordnung genehmigt, wonach türki...

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