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12.10.2018 / Ausland / Seite 8

»Niemand sollte hoffen, dass die Bürgerbewegung ermüdet«

Weiterhin Kampf für Unabhängigkeit Kataloniens. Forderung nach geregeltem Verfahren. Ein Gespräch mit Marie Kapretz

Krystyna Schreiber

Nach der Unabhängigkeitserklärung Kataloniens im vergangenen Oktober reagierte Madrid mit juristischer Verfolgung von Politikern und Aktivisten sowie der Zwangsverwaltung, bei der unter anderem die Auslandsvertretungen der katalanischen Regierung geschlossen wurden. Die erste, die mittlerweile wiedereröffnet wurde, ist die in Berlin Ende September. Wie hat sich die Schließung ausgewirkt?

Die Stimme der katalanischen Vertretung in Deutschland hat gefehlt, das habe ich gemerkt. Wir werden alles daransetzen, die Arbeit dort fortzuführen, wo sie im November 2017 zum Erliegen kam.

Im Hinblick auf den Jahrestag des Referendums, der von vielen Menschen in Katalonien am 1. Oktober begangen wurde, stellt sich die Frage: Verfolgt man trotz der Reaktionen aus Madrid weiter die Unabhängigkeit?

Wir haben erlebt, dass – gleich wie oft die Bewegung schon totgesagt wurde – sich am Ende immer wieder Menschen dafür starkmachen. Das war auch so bei den letzten Wahlen am 21....

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