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11.10.2018 / Inland / Seite 4

»Aufstehen« lebt mit Dissens

»Formal« unterstützt die Sammlungsbewegung die »Unteilbar«-Demonstration in Berlin nicht

Claudia Wangerin

Einzelpersonen aus der Sammlungsbewegung »Aufstehen« haben den Aufruf zur Großdemonstration unter dem Motto »Unteilbar« am kommenden Samstag in Berlin unterzeichnet, viele wollen an ihr teilnehmen. Aber: »Wir sind nicht formal dabei«, betonte am Dienstag abend die bekannteste Initiatorin von »Aufstehen«, Sahra Wagenknecht, bei einer Podiumsdiskussion in Berlin. Die Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Bundestag hat die Sammlungsbewegung ebenfalls als Einzelperson mit verschiedenen Mitstreitern aus den Reihen der SPD und der Grünen sowie mit Parteilosen gegründet.

Ihre inhaltliche Begründung, warum sie nicht zur »Unteilbar«-Demonstration aufruft, ist neu. Zwar halte sie es für richtig, wenn »viele Leute gegen Rassismus und Rechtsentwicklung auf die Straße gehen«, sagte sie in dem Podiumsgespräch mit ihrer Fraktionskollegin Gesine Lötzsch. Sie sehe aber in dem Demoaufruf die Tendenz, »offene Grenzen für alle« als »die bestimmende Position« darzus...

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