10.10.2018 / Antifa / Seite 15

Kriminelles Allerlei

Knapp 200 Ermittlungsverfahren richten sich gegen Teilnehmer der Dresdner Pegida-Aufmärsche

Markus Bernhardt

Während das extrem rechte Pegida-Spektrum aus Dresden kontinuierlich versucht, Flüchtlinge, Migrantinnen und Migranten in der Öffentlichkeit pauschal der Kriminalität zu bezichtigen, hat eine parlamentarische Anfrage des Landtagsabgeordneten André Schollbach (Die Linke) zutage gefördert, dass es die Teilnehmer der Pegida-Aufmärsche selbst sind, denen teils schwere Straftaten vorgeworfen werden.

So haben die Strafverfolgungsbehörden seit Bestehen des 2014 gegründeten rechten Bündnisses knapp 200 Ermittlungsverfahren gegen Teilnehmer und Redner der Pegida-Versammlungen in Dresden eingeleitet. In der Antwort auf Schollbachs Anfrage, die sich auf eine Sonderauswertung der Polizeidirektion Dresden stützt, hat die sächsische Staatsregierung den jeweiligen Straftatbestand sowie den aktuellen Stand der Verfahren aufgelistet. Darunter finden sich Tatvorwürfe nahezu jeder Art. Zum Beispiel wurden jeweils 25 Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und wegen de...

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