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10.10.2018 / Feuilleton / Seite 11

Das kennen sie gut

Labore, Knäste und Tintenfischpasta: »Venom«, der nächste Superheldenfilm

Peer Schmitt

Große Not herrscht bei allen, die noch nicht zum Disney-Imperium und seinem Marvel Cinematic Universe gehören. Was bloß sollen sie in ihren Filmen zeigen, was gibt es entgegenzusetzen, wen soll es angehen? Die neue Produktion der Firma Sony ist ein Spider-Man-Film ohne Spider-Man, ein Spin-off mit dem Titel »Venom«, gemacht von »Zombieland«- und »Gangster Squad«-Regisseur Ruben Fleischer.

Venom, der fleischfressende Alienparasit (der auf den Begriff »Parasit« allerdings empfindlich bis cholerisch reagiert, er bevorzugt den freundlicheren Begriff »Symbiont«), gab in »Spider-Man 3« (2009) das böse Gothic-Alter-Ego des Superhelden. In der Comicvorlage bot er sich dem noch in Gestalt eines dunklen Kostüms als Symbiont an. Von der Spinne zurückgewiesen, wurde er zu deren Todfeind. Sein menschlicher Wirtskörper wurde der depressive, erfolglose und nicht immer ganz lautere investigative Journalist Eddie Brock. Der hungrige Alien und der suizidale Loser. Da hatte...

Artikel-Länge: 4209 Zeichen

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