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10.10.2018 / Ansichten / Seite 8

Falsch gemacht

Ungleichheitsreport von Oxfam

Nico Popp

Die Hilfsorganisation Oxfam – Wahlspruch: »Für eine gerechte Welt. Ohne Armut« –, die auch in der Bundesrepublik mit einer Filiale vertreten ist, hat am Dienstag ihren »Commitment to Reducing Inequality Index 2018« (CRII) veröffentlicht. Sie will damit im globalen Aufriss zeigen, welche Regierungen wie entschieden »Ungleichheit reduzieren«. Denn Ungleichheit, findet Oxfam, ist ein Ergebnis »falscher Politik«; man könne es, soll das heißen, auch »richtig« machen, ohne alles anders zu machen. Dem Dokument lässt sich vor allem entnehmen, wie man die Klassengesellschaft und ihre politischen Betreuer besser nicht kritisiert.

In der Bundesrepublik, so stand es erst vor wenigen Tagen im Verteilungsbericht des DGB, verfügen die 67.000 reichsten Erwachsenen über mehr Nettovermögen als 59 Millionen andere Landeskinder. Das reicht für einen der Spitzenplätze in der Liga der Ungleichverteilung, muss Oxfam aber entgangen sein: Der politischen ...

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