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09.10.2018 / Ausland / Seite 7

Hämmern an der Haustür

Ungebetene Besuche der US-Bundespolizei FBI bei Exil-Kubanern häufen sich

Volker Hermsdorf

Mit unangemeldeten Hausbesuchen versetzt die US-Bundespolizei FBI derzeit Kubaner, die in den USA leben, in Angst und Schrecken. Einer von ihnen, der 71jährige frühere Psychiater Julio Ruiz, berichtete der Tageszeitung New York Times (NYT), er habe das heftige Klopfen der ungebetenen Besucher zunächst ignorieren wollen. Doch zwei unbekannte Männer hätten 15 Minuten lang an seine Haustür gehämmert. Es waren Agenten des FBI, die lediglich ihre Vornamen nannten und dann den pensionierten Arzt über seine Kontakte zu kubanischen Diplomaten ausfragten.

Die NYT berichtete bereits am 12. September, dass ihr mittlerweile Aussagen von fünf Bürgern kubanischer Abstammung vorlägen, die in den letzten Wochen überraschende Besuche von der Bundespolizei erhalten hatten. Sie hatten sich gegen die US-Blockade ausgesprochen und für eine Verbesserung der Beziehungen zwischen Washington und Havanna eingesetzt. Einige sagten, sie fürchteten mit Blick auf die von US-Präsident ...

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