02.10.2018 / Inland / Seite 8

»Großteil der Bevölkerung hinter uns«

Die Linke in Duisburg fordert eine Zivilklausel für den Stadthafen. Ein Gespräch mit Lukas Maximilian Hirtz

Milan Nowak

Wieso ist aus Sicht Ihrer Partei eine Zivilklausel für den Duisburger Hafen nötig?

Auf der »Seebrücke«-Demonstration am 1. September haben wir dafür demonstriert, dass Duisburg ein sicherer Hafen wird. Sie war eine der größten Demos der vergangenen Jahre. Dann tauchten etwa zeitgleich in den sozialen Medien Fotos von Panzern auf, die über den Rhein aus Duisburg verschifft wurden. So wurde uns klar, dass höchstwahrscheinlich am Duisburger Hafen Rüstungsgüter umgeschlagen werden. Wir wollen verhindern, dass der Tod in die Welt exportiert wird. Gerade in Duisburg, dem größten Binnenhafen der Welt.

In welchem Umfang werden Rüstungsgüter über den Hafen exportiert?

Das kann keiner so genau sagen. Wahrscheinlich weiß die Hafengeschäftsführung es selbst nicht. Selbst wenn, würde das kaum öffentlich gemacht werden, weil es Geschäftsinteressen betrifft. Aber in fast jeder Stadt des Ruhrgebiets sind Rüstungsschmieden und Unternehmen, die am Rüstungsgeschäft beteilig...

Artikel-Länge: 3743 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe