Der Schwarze Kanal
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01.10.2018 / Inland / Seite 5

Hamburg darf baggern

Juristisch chancenlos? Trotz neuer Klage gegen Elbvertiefung verzichten Naturschützer auf Eilantrag zum Baustopp

Burkhard Ilschner

Hamburgs Senat und die maritime Wirtschaft freuen sich: Die Naturschutzverbände BUND, NABU und WWF haben am Freitag beim Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) in Leipzig zwar fristgerecht eine neue Klage gegen die geplante Elbvertiefung eingereicht. Zugleich verzichteten sie aber darauf, per Eilantrag einen Baustopp bis zum endgültigen Urteil einzufordern. Damit können die Arbeiten sofort beginnen.

Ende August hatten die Behörden einen Planergänzungsbeschluss (PEB) vorgelegt, gegen den sich die Klage jetzt richtet. Ausdrücklich enthielt der auch das sofortige Baurecht. Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) kündigte umgehend an, »mit bauvorbereitenden Maßnahmen« beginnen zu wollen.

Bekanntlich will Hamburg die rund 120 Flusskilometer zwischen der Stadt und der Nordsee vertiefen. Große Containerschiffe mit einem Tiefgang von bis zu 13,5 Metern sollen den Hafen gezeitenunabhängig anlaufen können, solche mit einem Tiefgang bis 14,5 Metern nur bei Fl...

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