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28.09.2018 / Inland / Seite 5

Intransparent und teuer

Besitzerwechsel bei Patientenberatung sorgt im Bundestag für Bedenken. Sorglos ist nur die Union

Ralf Wurzbacher

Der Eigentümerwechsel bei der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) sorgt für Unmut innerhalb der Regierungskoalition. Im Gesundheitsausschuss des Bundestages meldeten am Mittwoch neben Oppositionspolitikern auch Vertreter der SPD-Fraktion Zweifel an, dass die UPD unter den neuen Bedingungen ihre gesetzlich gebotene Unabhängigkeit und Neutralität bewahren kann. Laut einer Mitteilung des Parlaments hätten während der nichtöffentlichen Sitzung mehrere Abgeordnete »große Bedenken« geäußert und sich dafür ausgesprochen, »die jüngste Entwicklung genauer zu untersuchen«. Dabei sollte auch die womöglich missbräuchliche Verwendung von Fördergeldern aus Mitteln der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) beleuchtet werden.

Wie junge Welt vor einem Monat exklusiv berichtet hatte, ist die bisherige UPD-Eignerin Sanvartis klammheimlich in den Besitz einer Holding unter Führung des Pharmadienstleisters Careforce übergegangen. Nach Angaben von Gesundheits-Sta...

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