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25.09.2018 / Ausland / Seite 8

»Anweisung zum Attentat kam aus Kiew«

Fall Sachartschenko: Außenministerin der Donezker »Volksrepublik« erhebt Vorwürfe gegen Ukraine. Gespräch mit Natalja Nikonorowa

Martin Dolzer

Es gibt neue Erkenntnisse zu dem tödlichen Anschlag auf den Präsidenten der international nicht anerkannten Volksrepublik Donezk, Olexander Sachartschenko, der am 31. August 2018 in der Donezker Innenstadt in einem Restaurant verübt wurde. Können Sie das kurz skizzieren?

Das Attentat ist unter Beteiligung des ukrainischen Geheimdienstes SBU durchgeführt worden. Genauer gesagt durch dessen fünftes Departement für Spionageabwehr. Das haben gründliche Ermittlungen von über zwei Wochen Dauer ergeben.

Wie sind die Behörden zu diesem Resultat gelangt?

Es gelang, einen beteiligten Agenten des SBU zu identifizieren und festzunehmen. Seine Vernehmung ergab eindeutig, dass die Anweisung zur Durchführung des Attentats aus Kiew kam.

In den jetzigen Veröffentlichungen ist die Rede von besonderer Technologie, die beim Bombenanschlag zum Einsatz kam. Was ist damit gemeint?

Experten führten eine genaue Analyse der eingesetzten Bombe durch – sowohl der verwendeten Zündung...

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