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18.09.2018 / Inland / Seite 2

»Klare Abkehr von einer liberalen Justiz«

Hamburger Richter, der durch harte Hand gegen G-20-Gegner bekannt wurde, zum Gerichtspräsidenten gewählt. Ein Gespräch mit Tim Burkert

Kristian Stemmler

Momentan gibt es in der Hamburger Justiz wohl kein Thema, über das mehr geredet wird als die Wahl von Marc Tully zum Präsidenten des dortigen Landgerichts. Bisher war er Vorsitzender Richter am Hanseatischen Oberlandesgericht. Wie ist da der Stand?

Zwei hochrangige Juristen wollten die Ernennung des bereits gewählten Tully verhindern. Die bisherige Amtsinhaberin war im März in den Ruhestand verabschiedet worden. Daraufhin hatte sich im Juni bei der geheimen Abstimmung im Richterwahlausschuss Tully gegen seinen Mitbewerber Guido Christensen, den Vizepräsidenten des Oberlandesgerichts, durchgesetzt – obwohl Hamburgs Justizsenator Till Steffen, Grüne, sich für Christensen ausgesprochen hatte. Daraufhin war dieser vor das Verwaltungsgericht gezogen. Den zweiten Eilantrag reichte Bernd Lübbe ein, der Vizepräsident des Landgerichts. Das Verwaltungsgericht Hamburg hat laut Presseberichten die Eilanträge der beiden Konkurrenten zurückgewiesen.

Wie könnte das Verf...

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