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12.09.2018 / Feuilleton / Seite 14

Rotlicht: Kritik

Daniel Bratanovic

Der Wütende ist nicht mehr allein. Er findet seinesgleichen inzwischen regelmäßig zu Tausenden auf Straßen in beispielsweise sächsischen Städten. Warum sind er und die vielen anderen so wütend, und in welchem Verhältnis stehen Wut und Wahrheit zueinander? Die Beantwortung dieser Fragen ist nicht bloß eine Obliegenheit der Psychologin oder des Erkenntnistheoretikers. Es gibt andere, im besten Falle weiterführende Methoden.

Ideologiekritik heißt das Verfahren, zunächst eine mangelnde Übereinstimmung von Denken und Sein zu indizieren. Oder, anders gesagt, die Welt nicht als Welt, sondern als falsches Bewusstsein von ihr zu erfassen. Sofern die Ideologiekritikerin dann auch noch weiß, dass die krummen und schiefen, hässlichen und abstoßenden Gedanken, der falsche und dumme Reim, die sich Menschen oft genug zu ihren bzw. auf ihre unschönen Lebensumstände machen, eben genau diesen Umständen, also den gesellschaftlichen Verhältnissen, erwachsen, hat sie sich von...

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