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12.09.2018 / Inland / Seite 5

Schöne Worte, wenig Geld

Bahnverbände: Rekordsummen für Autobahnausbau, reale Mittelkürzung für das Schienennetz

In der Verkehrspolitik deutscher Regierungen ist zwischen Worten und Taten traditionell besonders viel Platz. Im Grundsatz hat sich das auch 2018 nicht geändert. Das zumindest legt die erste Zwischenbilanz der Bahnpolitik der neuen Bundesregierung nahe, die mehrere Verbände, darunter die Allianz pro Schiene und der Verkehrsclub Deutschland (VCD), am Dienstag in Berlin vorgestellt haben. Der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege, billigte der Bundesregierung zunächst eine »neue Ernsthaftigkeit« im Umgang mit dem Schienenverkehr zu – insbesondere mit Blick auf den Koalitionsvertrag: Die Regierungsvereinbarung von CDU/CSU und SPD sei vor allem wegen einer bislang unüblichen »Ausführlichkeit und Detailtiefe« der »bahnfreundlichste« Koalitionsvertrag, den man seit langer Zeit gelesen habe. Flege freute sich über einige »sehr konkrete« Schritte, etwa bei den Themen Trassenpreise im Schienengüterverkehr und »Deutschland-Takt«. Erfreulich sei, dass ...

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