10.09.2018 / Ausland / Seite 7

Quelle des Übels

Nach Ausbruch der Cholera in Algerien wird Kritik an Krisenmanagement der Regierung laut

Sofian Philip Naceur

Nachdem seit Anfang August an verschiedenen Orten in Algerien hochansteckende Choleraerkrankungen auftraten, soll die Lage nun unter Kontrolle sein. Gesundheitsminister Mokhtar Hasbel­laoui erklärte am Dienstag vergangener Woche, die Krise sei »gemeistert«, da sich die Anzahl der wegen Choleraverdachts in Krankenhäuser eingelieferten Patienten stark reduziert habe. Die Regierung hatte bereits am Wochenende zuvor erklärt, neue Fälle der Durchfallerkrankung seien nur noch in der Provinz Blida südwestlich der Hauptstadt Algier registriert worden.

Insgesamt hatte das Gesundheitsministerium zuletzt landesweit 74 Cholerafälle bestätigt – 39 davon in Blida und je 15 in Algier und der Küstenprovinz Tipaza. In drei anderen Provinzen im Zentrum des Landes wurden einzelne Erkrankungen nachgewiesen. Auch die Anzahl noch unter Beobachtung stehender Patienten hat sich mittlerweile signifikant reduziert.

Nach wochenlanger Ungewissheit gab die Regierung am vergangenen Mi...

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