10.09.2018 / Ausland / Seite 7

Jetzt doch Wahlen

»Volksrepubliken« des Donbass setzen vorher verschobene Abstimmungen auf 11. November an

Reinhard Lauterbach

Mit der Ermordung des Chefs der international nicht anerkannten Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, am 31. August wurden dort offenbar die Karten neu gemischt. Am Freitag beschloss der »Volksrat«, das Parlament der Republik, am 11. November das Parlament und den Republikchef neu zu wählen. Eine analoge Entscheidung traf das Parlament der ebenfalls international nicht anerkannten Volksrepublik Lugansk. Gleichzeitig haben einige der engsten Mitarbeiter Sachartschenkos die Republik verlassen und sind nach Russland ausgereist. Wie es in Donezk hieß, werden sie »aus Sicherheitsgründen« bis auf weiteres nicht zurückkehren.

Gleichzeitig wählte der Donezker Volksrat den bisherigen Parlamentsvorsitzenden Denis Puschilin zum neuen Republikchef. Diese Wahl ist eine Kompromissentscheidung. Puschilin war bereits Verhandlungsführer der Republik in Minsk und könnte deswegen für Kiew akzeptabel sein. Er hat keine Vergangenheit als Kämpfer wie Sachartschenko. ...

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