08.09.2018 / Ausland / Seite 6

Verhandlung vor Offensive

Gespräche in Teheran über Militäreinsatz in syrischer Provinz Idlib. Israel unterstützt Islamisten

Karin Leukefeld

Bei einem Treffen in Teheran am Freitag haben sich die Präsidenten Russlands, des Irans und der Türkei über das Vorgehen in der syrischen Provinz Idlib verständigt. Die drei Staaten sind die Garantiemächte des Astana-Abkommens, das verschiedene Maßnahmen vorsieht, mit deren Hilfe die Kriegshandlungen in Syrien seit Anfang 2017 erheblich reduziert werden konnten. In der iranischen Hauptstadt sollte entschieden werden, welchen Umfang eine Militäroperation in Idlib haben soll und wie Zivilisten geschützt werden können.

Berichten arabischer Medien zufolge liegt eine differenzierte militärische Operationsplanung für Idlib vor. Ziel ist es, friedensbereite Kämpfer von Al-Qaida-nahen Verbänden zu trennen. Ein humanitärer Korridor für Zivilisten, die das Gebiet verlassen wollen, wurde bereits eingerichtet. In der Provinz stehen bis zu 100.000 Kämpfer vor der Entscheidung, ob sie einer Vereinbarung mit der Regierung zustimmen oder mit einem Militäreinsatz konfront...

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