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08.09.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

Regierungsbank im Blick

Sammlungsbewegung »Aufstehen« will Politikwechsel durch Neustart in drei Parteien. Inhaltlich ist noch manche Frage offen

Claudia Wangerin

Sahra Wagenknecht will nach eigenen Worten »nicht auf Dauer Oppositionsreden halten«, sondern eine andere Politik. Sie würde aber auch gern »neue Köpfe«, vor allem »engagierte junge Menschen«, an der Spitze von »Aufstehen« sehen, antwortete sie auf die Reporterfrage, ob sie denn die Richtige sei, um die links-sozialdemokratische Sammlungsbewegung zu leiten, als diese am Dienstag in der Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt wurde. Wagenknecht, die Kovorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag ist, hat »Aufstehen« nicht als Projekt ihrer Partei, sondern mit Einzelpersonen gegründet. Neben ihrem Ehemann Oskar Lafontaine, der die Linksfraktion im Saarland anführt, sind SPD-Linke wie die Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange und der Bundestagsabgeordnete Marco Bülow dabei, aber auch Parteilose und »Grünen-Dissidenten«. Als solchen bezeichnete der Exchef der einstigen Friedens- und Ökopartei, Ludger Volmer, sich selbst, als »Aufstehen« offiziel...

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