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08.09.2018 / Inland / Seite 2

»RWE hat ›rote Linie‹ überschritten«

Anspannung im Hambacher Forst: Erster Baum wurde gefällt. Aufruf zum Widerstand von Waldbesetzern. Ein Gespräch mit Karolina Drzewo

Gitta Düperthal

Der Kohlekonzern RWE hat gegenüber dem Oberverwaltungsgericht in Münster eine sogenannte Stillhaltezusage abgegeben. Bis zur Entscheidung über eine Klage gegen die Rodung im Hambacher Forst sollen die Motorsägen stillstehen, längstens aber bis zum 14. Oktober, hieß es am Donnerstag. Gehen Polizeibeamte und RWE-Mitarbeiter trotzdem weiterhin gegen die Waldbesetzer vor?

RWE hat in der Tat zugesagt, die Rodungsarbeiten zu verzögern. Trotzdem besteht der Konzern darauf, die Waldbesetzung zu beenden. Mitarbeiter haben bereits Schäden im Forst angerichtet, was wir als Beginn der Rodung werten. Nach wochenlangen Polizeieinsätzen gegen die Umweltschützer wurde am Donnerstag der erste Baum gefällt und zugleich die Plattform eines Baumhauses zerstört. Deshalb haben wir – wie von uns angekündigt – den »Tag X« ausgerufen. Das bedeutet: Wir mobilisieren ab jetzt zum Widerstand, um uns einer Räumung in den Weg zu stellen. Die Bewegung für Klimagerechtigkeit setzt sich ...

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