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07.09.2018 / Feminismus / Seite 15

Steinzeit nach der »Diktatur«

Ost- und Westgeschichte vereint: Annett Gröschner zieht Bilanz von 50 Jahren Frauenbewegung in Berlin und legt eine detaillierte Chronik vor

Jana Frielinghaus

Fast 30 Jahre nach dem Anschluss der DDR an die Bundesrepublik ist die Zeit offenbar reif für einen Rückblick auf die Geschichte des Feminismus in Berlin aus ostdeutscher Perspektive. Einen solchen hat jetzt die Schriftstellerin und Journalistin Annett Gröschner vorgelegt, geboren 1964 in Magdeburg.

Im Auftrag des Feministischen Frauenforschungs-, -bildungs- und -informationszentrums (FFBIZ) hat sie aus Anlass des 50jährigen Jubiläums der Jugend- und Studentenrevolte von 1968 eine umfassende Chronik der Frauenbewegungen in der ehemaligen »Frontstadt« erarbeitet. Bei allem Bemühen um Vollständigkeit ist der Autorin zugleich eine spannende und lebendige Erzählung über disziplinierte und chaotische, fundamentalistische, liberale und alle anderen Feministinnen in und um Berlin gelungen. Und die umfasst nicht nur die letzten 50 Jahre: Das Anfangskapitel ist den Märzrevolutionärinnen von 1848 und der ersten Frauenbewegung Ende des 19. Jahrhunderts gewidmet. Und...

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