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05.09.2018 / Ausland / Seite 7

Auf dem Streikposten

Personal von privaten Sicherheitsunternehmen in den Niederlanden fordert bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne

Gerrit Hoekman

Am Dienstag legten in den Niederlanden die Mitarbeiter aller privaten Sicherheitsfirmen für 24 Stunden die Arbeit nieder. Unter anderem wurde bei Shell in Moerdijk, an der Universität in Amsterdam und dem Flughafen in Rotterdam gestreikt, wie die Gewerkschaft FNV auf ihrer Internetseite mitteilte. Sie fordert bessere Dienstpläne und eine Gehaltserhöhung.

Auch das große Zentrum für Flüchtlinge in Ter Apel war betroffen. Dort trafen sich schon um sechs Uhr morgens die ersten Streikposten. »Wir sind ziemlich unzufrieden«, sagte ein Gewerkschafter gegenüber dem Lokalsender RTV Noord. »Unsere Leute arbeiten richtig hart und bekommen dafür aber keine Wertschätzung.«

»Die Kampagnenbereitschaft ist hoch«, stellte der FNV-Funktionär Mohamed Gafki am Montag fest. »Das ist außergewöhnlich und wir sind angenehm überrascht von der Zahl der Sicherheitsleute, die sich angemeldet haben oder es immer noch tun.« Der Großteil der Streikenden befindet sich laut Gewerkschaft ...

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