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03.09.2018 / Ansichten / Seite 8

Wem nutzt es?

Mord an Sachartschenko

Reinhard Lauterbach

Es liegt auf der Hand, dass bei dem Anschlag auf den Donezker Republikchef Alexander Sachartschenko Verrat im Spiel war. Die Mörder wussten, dass er am Abend mit seiner Begleitung in eine bestimmte Kneipe gehen würde. Diese gehört dem Chef seiner Leibwache, und ohne Zustimmung des Personals wäre es nicht möglich gewesen, die Bombe im Innern zu plazieren. Es gibt Anlass, sich zu wundern, dass schon anderthalb Stunden nach dem Anschlag die mutmaßlichen Täter bei einer Straßenkontrolle verhaftet worden sein sollen; sollte die Tat so dilettantisch, ohne Rückzugs- und Abtauchoption, geplant worden sein? Merkwürdig auch, dass die Donezker Behörden nach wie vor nicht mitteilen, wie viele Verdächtige festgesetzt wurden, während diese Leute angeblich, kaum festgenommen, schon umfangreiche Aussagen machen. Auf welche Weise die wohl gewonnen wurden?

Dass jemand in Sachartschenkos Umgebung für die andere Seite arbeitete, erklärt aber noch ...

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