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03.09.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

Keine Verlierer?

Chinesisch-afrikanisches Kooperationsforum beginnt in Beijing. Wissenstransfer und Infrastrukturprojekte im Fokus

Jörg Kronauer

Es soll den Wirtschaftsbeziehungen zwischen China und dem afrikanischen Kontinent einen weiteren Schub verleihen: das »Forum on China-Africa Cooperation« (FOCAC), das am heutigen Montag in Beijing beginnt. Die Staats- und Regierungschefs aller 53 afrikanischen Staaten, die diplomatische Beziehungen zur Volksrepublik unterhalten, sind in die chinesische Hauptstadt eingeladen worden; als einziges Land des Kontinents bleibt Swasiland, das sich seit kurzem Königreich Eswatini nennt und an der Anerkennung Taiwans festhält, dem Gipfeltreffen fern. »China und Afrika: auf dem Weg zu einer noch stärkeren Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft durch Win-win-Kooperation« – so lautet das Programm-Motto für FOCAC 2018.

Das FOCAC hat, seit es im Oktober 2000 in Beijing zum ersten Mal durchgeführt wurde, den Ausbau der chinesisch-afrikanischen Beziehungen konsequent begleitet. Im Jahr 2000 waren diese Beziehungen noch recht schwach: Das Handelsvolumen lag bei zehn M...

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