28.08.2018 / Feuilleton / Seite 11

Zum Klassiker bestimmt

Vor 15 Jahren starb Peter Hacks. Nun wird der Dichter mit einer Neuauflage seiner »Hundert Gedichte« geehrt

Erik Zielke

Der Schriftsteller Peter Hacks (1928–2003), der vorerst letzte Klassiker deutscher Sprache, hat auf die Untrennbarkeit von Inhalt und Form bestanden: »Weil Kunst schön und nicht nützlich war, sollte sie fortan nützlich und nicht schön sein. Weil man Form und keinen Inhalt hatte, sollte man fortan Inhalt und keine Form haben. Weil die, welche die Kunst zu schätzen wussten, Müßiggänger waren, sollte die Kunst sich fortan nach denen richten, die sie nicht zu schätzen wissen«, polemisierte der Dichter gegen die Irrläufe der Kunstproduktion.

Nun hat der traditionsreiche Berliner Eulenspiegel-Verlag, Hacks’ literarische Heimat, die erstmals 2004 erschienenen und längst vergriffenen »Hundert Gedichte« neuaufgelegt – und so auch der Hacks’schen Verskunst erneut zu angemessener Form verholfen. Das kleine, broschierte Taschenbuch ist mit einem goldfarbenen Schutzumschlug versehen. Die Gedichte sind nebst Vorwort des Autors auf 180 Seiten des dicken Papiers angenehm...

Artikel-Länge: 5395 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe