27.08.2018 / Inland / Seite 4

Viele Stimmen, ein Kampf

In Hamburg schreiten Planungen zur Großkundgebung »United against Racism« im September voran. Erwartet werden mindestens 20.000 Teilnehmer

Kristian Stemmler

Emotionale Worte sind es, mit denen bundesweit zu einer Großkundgebung am 29. September in Hamburg aufgerufen wird: »Wir kennen einander, teilen ein Leben, eine Stadt, eine Welt ohne Grenzen. Wir lassen uns nicht spalten, sondern setzen die Gesellschaft neu zusammen. Wir bauen die Allianzen, die uns die Kraft und die Macht geben, Ausgrenzung und rechte Hetze zu bekämpfen.« Die geplante Parade »United against Racism« (Vereint gegen Rassismus) soll Menschen aus allen Ecken der Republik in der Hansestadt für Freizügigkeit und gleiche Rechte versammeln.

Auf einer Pressekonferenz am Freitag haben Vertreter von Seenotrettungsorganisationen, migrantischen Gruppen, selbstorganisierte Geflüchtete und Theaterschaffende Einzelheiten erläutert. Wohl nicht zufällig hatten sie als Ort die »MS Stubnitz« ausgewählt: Das Schiff gehörte mal zur Hochseefangflotte der DDR und ist heute nach einer Renovierung an einem Kai der Hamburger Hafen-City als Veranstaltungsschiff vert...

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