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25.08.2018 / Ausland / Seite 7

Weg aus der Krise

Hoffnung und Skepsis nach Inkrafttreten von Wirtschaftsreformen in Venezuela

Modaira Rubio, Caracas

In Venezuela ist am vergangenen Montag ein Programm in Kraft getreten, durch das die Regierung von Staatschef Nicolás Maduro die bislang grassierende Hyperinflation stoppen und eine Erholung der Wirtschaft in die Wege leiten will. Diesmal scheint man es ernst zu meinen: Nachdem eine Reihe von Händlern Waren erneut weit über den festgelegten Einzelhandelspreisen anbot, wurden mehrere Manager und andere leitende Angestellte von Supermarktketten festgenommen. Zuvor hatte die Regierung mit Vertretern von 35 Unternehmen die Verkaufspreise von 25 Waren des Grundbedarfs – zum Beispiel Mehl, Zucker, Reis und anderes – festgelegt, die für zwei Monate gelten sollen. Zusammengenommen werden für diese Produkte demnach 1.149 »Souveräne Bolívares« (Bs.F) fällig. Das sind etwa 60 Prozent des ab dem 1. September geltenden Mindestlohns in Höhe von 1.800 Bs.F. So können die Endverbraucher also den ganzen festgelegten Warenkorb erwerben, während sie bisher von ihrem Grundei...

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