25.08.2018 / Ausland / Seite 7

Linke punktet

Brasiliens Arbeiterpartei sieht sich in ihrer Strategie durch Stellungnahme der UN zum Fall Lula bestätigt. Regierung blockt ab

Peter Steiniger

Gefangen, aber sehr präsent: Brasiliens früherer Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva beherrscht die öffentliche Debatte im Vorfeld der am 7. Oktober stattfindenden Präsidentschaftswahl im größten Land Südamerikas. Und das, obwohl der Politiker der Arbeiterpartei PT von den Kandidatenrunden im Fernsehen ausgeschlossen ist und ihm selbst das Geben von Interviews richterlich untersagt wurde. In allen Wahlumfragen, die auch seinen Namen aufführen, führt Lula weit vor der Konkurrenz. Nach einer am Mittwoch veröffentlichten repräsentativen Erhebung des Instituts Datafolha legte der 72jährige sogar noch kräftig zu. 39 Prozent der Wähler möchten nun, dass er die Zelle im Polizeigefängnis von Curitiba mit dem Arbeitsplatz im Palácio do Planalto tauscht. Im Juni waren es noch 30 Prozent. Sein Versprechen, die neoliberalen Reformen der Regierung von Michel Temer auf den Müll zu werfen und allen Brasilianern, vor allem den Armen, wieder ein besseres Leben zu ermögli...

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