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17.08.2018 / Feuilleton / Seite 10

Es ist, wie es ist

Kapitalistischer Realismus: »Teen Titans Go! To the Movies«

Peer Schmitt

»Was sind tote Seelen? Die Stäubchen in der Luft.«

Pythagoras

Was ist ein Superheld? Was kann oder darf ein Film (noch) sein? Was macht ein Franchise aus? Wie ist es dazu gekommen, dass DC Comics trotz Batman und Superman den Kulturkampf gegen die ewigen Rivalen von Marvel so haushoch verloren haben? (Zumindest bisher, der Kampf geht weiter.) Und was, zur Hölle, ist eigentlich ein Teen Titan? Alles gewichtige Fragen, die in »Teen Titans Go! To the Movies«, dem Kinofilm zur Kindertrickserie »Teen Titans« (2003–2006), zumindest indirekt gestellt werden. Die Antwort liegt auf der Hand. Es ist, wie es ist: Wir machen weiter.

Die Filmabteilung von Warner hatte sich mit desaströsen DC-Comic-Adaptionen wie »Green Lantern« (2011) oder »Batman v Superman« (2016) weitgehend ruiniert, kam zuletzt mit »Wonder Woman« (2017) wieder halbwegs auf Kurs und wird weitere Hoffnung, dem Quasimonopol des Marvel Cinematic Universe etwas entgegenzusetzen, auf den für nächstes Ja...

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