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17.08.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

In schlechter Tradition

Vor 20 Jahren war der russische Staat bankrott. Westen setzt heute wieder auf ökonomische Destabilisierung des Landes

Franziska Lindner

Vergangene Woche hat das US-Außenministerium in Washington neue Sanktionen gegen die Russische Föderation angekündigt. Begründet wurden diese mit der Behauptung, die russische Regierung habe »chemische oder biologische Waffen« eingesetzt und gegen internationales Recht verstoßen. Trotz fehlender Beweise machen die US-Administration und einige westliche Regierungen weiterhin Russland für den Anfang März erfolgten Giftanschlag auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal und seine Tochter in Großbritannien verantwortlich.

Infolge der bloßen Ankündigung neuer Strafmaßnahmen fiel der Rubel im Vergleich zum US-Dollar auf ein Zweijahrestief. Der Inhalt der exterritorial anwendbaren Sanktionen soll erst bei deren Inkrafttreten am 22. August veröffentlicht werden. Laut Medienberichten könnten sie neben weiteren Exportbeschränkungen auf bestimmte Technologien Maßnahmen gegen russische staatlich kontrollierte Finanzinstitute enthalten. Wie bereits bei den Sanktionen ...

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