14.08.2018 / Abgeschrieben / Seite 8

Pro Asyl kritisiert Bundesregierung

Trotz verschärfter innenpolitischer Lage will die Bundesregierung mehr Flüchtlinge nach Afghanistan abschieben. Die Hilfsorganisation Pro Asyl kritisierte diese Pläne am Montag in einer Pressemitteilung:

Mit dem 15. Abschiebungsflug seit Aufnahme von Abschiebungen nach Kabul sollen am Dienstag weitere Afghanen vom Flughafen München aus abgeschoben werden. Die Bundesregierung setzt ihre Politik der Abschreckung und der Realitätsverweigerung fort. München ist die Hauptstadt besonders radikaler Abschiebungspraktiken nach Kabul. Pro Asyl kritisiert die Abschiebung als ignorant und für die Betroffenen gefährlich. Umso mehr gilt dies für die vom Bundesinnenministerium befürwortete Ausweitung der betroffenen Personengruppen und die Erhöhung der Abschiebungszahlen.

Afghanistan ist seit Beginn der Abschiebungen dorthin keineswegs sicherer geworden – im Gegenteil. Am letzten Freitag erst griffen rund 1.000 Taliban-Kämpfer die Hauptstadt der – von ihnen ohnehin...

Artikel-Länge: 3387 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe