11.08.2018 / Inland / Seite 2

»AfD-Sprecher knüpft an Nazirhetorik an«

Rechtsnationale Partei kämpft um Einzug in Hessischen Landtag. Kampagne versucht das zu verhindern. Ein Gespräch mit Sascha Schmidt

Gitta Düperthal

Am 28. Oktober wird in Hessen ein neuer Landtag gewählt. Die AfD will ihren Wahlkampf am 19. August im Wiesbadener Stadtteil Erbenheim starten. Für denselben Tag mobilisiert das Kampagnenbündnis unter dem Motto »Keine AfD in den Landtag« für eine Demonstration in der Innenstadt der hessischen Landeshauptstadt – weshalb nicht in Erbenheim, wo die Rechtsnationalen auftreten?

Der Aktivenkreis der Kampagne hat sich entschieden, landesweit ein Zeichen gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck zu setzen und nicht in einem Vorort zu demonstrieren. Ursprünglich wollten wir vor den Landtag ziehen – nur findet dort bereits ein Weinfest statt.

Der DGB protestiert unter anderem deswegen, weil den rechten Parolen der AfD Gewalttaten folgen. Dabei geht es etwa um das brutale Würgen eines Hanauer Gewerkschafters am 20. Juli oder die Hetzjagd auf Amateurfußballer aus Mühlheim-Dietesheim, die in der Nacht zum 15. Juli bei einem Dorffest im Main-Kinzig-Kreis zu Gast waren (j...

Artikel-Länge: 4061 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe