09.08.2018 / Titel / Seite 1

Buhlen um die Mitte

»Aussteigerin« gibt Einblick in die Strategien der AfD. Ultrarechter Abgeordneter besucht KZ-Gedenkstätte Buchenwald

Marc Bebenroth

Zur »bürgerlichen Mitte« wollen viele gehören, auch die AfD. Arbeitsteilig soll der reaktionäre Flügel um den Thüringer Landeschef Björn Höcke zwar die extreme Rechte anziehen, aber insbesondere Wirtschaftsliberale wie Parteichef Jörg Meuthen oder Bundestagsfraktionschefin Alice Weidel sind um Anschlussfähigkeit an eben diese »Mitte« bemüht. Ganz im Sinne des deutschen Inlandsgeheimdienstes, der sich nicht näher mit der Partei beschäftigen möchte. Und das, obwohl laut Welt am Sonntag vom 5. August aktuell fast jeder zehnte AfD-Abgeordnete in den Landtagen und im Bundestag in Konflikt mit dem Gesetz steht. So viele wie bei keiner anderen Partei. Die vorgeworfenen Delikte sind vielfältig, reichen von Betrug über sexuelle Nötigung bis hin zu Volksverhetzung.

Derzeit warnt eine Aussteigerin vor der Gefährlichkeit der AfD. Am Mittwoch verlas Franziska Schreiber, frühere Landesvorsitzende der sächsischen »Jungen Alternative«, auf einer Pressekonferenz in Ber...

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